Violine 4/4 Stainer Markneukirchen ca 1900

Bei diesem Instrument handelt es sich um eine sehr gut erhaltene  Manufakturgeige nach Stainer.
Stainermodell zeichnet sich durch eine starke Wölbungsform und dadurch durch einen tiefen, deutlichen und getragenen Klang aus.
 Die Geige hat eine einteilige, leicht geflammte Rückseite und eine weitjährig gemasterte Fichtendecke.
Der Lack ist von dunkelbrauner Färbung auf goldenem Grund. 
Durch die guten klanglichen Eigenschaften ist sie auch für fortgeschrittene SchülerInnen geeignet. 

Jacobus Stainer

Jacobus Stainer lebte von 1619 bis 1683 in Absam in Tirol. Wahrscheinlich lernte der den Geigenbau in Italien, genauer Venedig und kehrte danach nach Absam zurück um dort ab 1644 selbstständig als Geigenbauer zu arbeiten. Seine Instrumente waren sehr beliebt und zeitweise waren seine Instrumente beliebter und teurer als die Stradivaris. Daher wurden seine Modelle gerne kopiert und viele Instrumente wie diese hier wurden um die Jahrhundertwende im Vogtland gebaut. Die Instrumente zeichnen sich durch einen warmen Klang und lauten Ton aus, der aber oftmals nicht so weit trägt, wie z.B. Stradivari oder Guarneri Modelle. Es sind gute Orchestergeigen und eignen sich auch hervorragend für Kammermusik.

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